Selbsttest „Exokrine Pankreasinsuffizienz“

Vielen Dank für Ihre Teilnahme am Selbsttest „Exokrine Pankreasinsuffizienz“.

Ihr Test lieferte folgendes Ergebnis:
typische Symptome einer EPI

Sie haben wahrscheinlich wiederkehrend auftretende typische Symptome einer EPI. Sie kann vorliegen, wenn zwei (drei) oder mehr der folgenden Symptome zusammen auftreten: Völlegefühl, Blähungen, starke Bauchgeräusche, explosionsartige Stuhlentleerung, Abgang von Darmgasen, voluminöse Durchfälle, Übelkeit und Erbrechen, langanhaltende, chronische Müdigkeit. Ganz charakteristisch sind helle, schaumige, schmierige und übelriechende Fettstühle, die in der Toilettenschüssel kleben bleiben. Auch Schmerzen, die sich gürtelförmig vom Oberbauch zum Rücken ausbreiten sind ein Leitsymptom der EPI. Wenn Sie stark abgenommen haben, obwohl Sie sich normal ernähren, ist dies ein ernstzunehmendes Alarmsignal Ihres Körpers.

Die Beschwerden einer EPI kehren über einen längeren Zeitraum immer wieder oder treten gar kontinuierlich auf. Probleme nach stark fetthaltigem Essen können ein Hinweis auf den Mangel an Lipase sein, einem fettspaltenden Enzym, das von der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Die Symptome der EPI treten erst spät im Krankheitsverlauf auf und steigen dann in ihrer Stärke. Zu diesem Zeitpunkt sind dann erfahrungsgemäß schon 90 Prozent des Gewebes der Bauchspeicheldrüse zerstört. Ob Ihre Beschwerden tatsächlich die Folgen einer EPI sind, kann nur der Arzt herausfinden.

Hilfe bei exokriner Pankreasinsuffizienz
Beim Vorliegen einer exokrinen Pankreasinsuffizienz können dem Körper die fehlenden Verdauungsenzyme, beispielsweise in Form von Kapseln, zugeführt werden. Dadurch kann in der Regel eine ausreichende Verdauung wiederhergestellt werden. Die Beschwerden werden geringer, der Ernährungszustand und das Körpergewicht normalisieren sich annähernd und Sie können sich weitgehend normal ernähren und ihren gewohnten Alltagsaktivitäten nachgehen. 

Es gibt Medikamente mit Enzymen aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen und Medikamente, die aus Reispilzen gewonnen werden. Die Verdauungsenzyme aus Reispilzen sind im Gegensatz zu denen aus Schweinepankreas von Natur aus sehr säurestabil. Sie wirken bereits im Magen wie auch im basischen Dünndarm und sind daher sehr effektiv. Zudem können die Pilzenzyme auch dann wirken, wenn der Dünndarm krankheits- oder medikamentenbedingt übersäuert ist. Es müssen keine weiteren Medikamente zur Neutralisierung eingenommen werden. Ihr Arzt wird die Dosierung und Dauer der Anwendung der Medikamente mit Ihnen besprechen.

Hinweis: Verdauungsbeschwerden sind kein Tabuthema!
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt offen über Ihre Verdauungsbeschwerden, so wie Sie es auch bei anderen Beschwerden tun würden. Jede Information kann nützlich sein, um den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund zu kommen. Zögern Sie nicht - es geht um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden!

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Fragen und Antworten

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Selbsttest

Der Selbsttest kann eine erste Einschätzung darüber geben, ob Verdauungsbeschwerden möglicherweise auf eine EPI zurückzuführen sind.

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