Enzymmangel der Bauchspeicheldrüse

Ein Fall für den Arzt

Verdauungsprobleme sind nicht peinlich. Immer wieder auftretende Blähungen, Durchfälle, Oberbauchschmerzen und Völlegefühl beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität sondern können langfristig auch zu Gewichtsverlust und Mangelernährung führen. Daher sollten Betroffene ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, insbesondere wenn sie zu einer der Risikogruppen gehören. 

Das sollte der Arzt wissen

Betroffene sollten ihren Arzt direkt auf die Magen-Darm-Beschwerden ansprechen und ihm genau erklären was sie belastet. Nur so können sie die benötigte Hilfe bekommen. Falsche Scham wäre fehl am Platz.

Betroffene können Ihrem Arzt mitteilen…

  • welche Beschwerden Sie beeinträchtigen: Völlegefühl, Durchfall, Verstopfung, Oberbauchschmerzen, Blähungen, Erbrechen.
  • wie lange schon diese Beschwerden immer wieder auftreten (Tage, Wochen, Monate).
  • wann Sie Bauchschmerzen haben - innerhalb der ersten halben Stunde nach dem Essen?
  • ob die Beschwerden immer nach dem Verzehr bestimmter Speisen/Nahrungsmittel auftreten. insbesndere nach fettreichem Essen.
  • wo genau Sie Bauchschmerzen haben.
  • wie häufig Ihnen Darmgase (Pups, Furz) entweichen und ob eventuell dabei ungewollt Kot entweicht.
  • wie häufig Sie am Tag Stuhlgang haben.
  • ob sich Ihr Darm explosionsartig entleert.
  • wie Ihr Stuhlgang beschaffen ist. Ist er voluminös, lehmfarben, schaumig oder schmierig?
  • ob Ihr Kot häufig in der Toilettenschüssel kleben bleibt und Sie die Toilettenbürste einsetzen müssen.
  • dass Ihr Kot im Wasser der Toilette schwimmt.
  • ob Ihr Stuhl auffallend und penetrant unangenehm riecht.


Schämen Sie sich nicht diese Angaben zu machen oder diese Themen aktiv anzusprechen! In vielen Kreisen sind dies Tabu-Themen, aber nur so kann Ihnen geholfen werden.

Der Arzt kann mit einfachen Tests feststellen, ob eine Bauchspeicheldrüsenschwäche / exokrine Pankreasinsuffizienz (EPI) für die Beschwerden verantwortlich ist. Dazu wird er den Fettgehalt Ihrer Stuhlprobe feststellen und/oder ein sogenanntes Markerenzym der EPI, die Pankreas-Elastase 1, bestimmen. Beide Tests ergeben zusammen mit den obigen Hinweisen eindeutig Aufschluss über das Vorliegen einer EPI.

Sollten die Tests keinen eindeutigen Hinweis auf eine EPI liefern, kann der Arzt auch eine Probetherapie mit Verdauungsenzymen anordnen. Sollte diese nicht helfen, ist die Ursache für die Beschwerden eventuell doch im Darm zu suchen (https://www.pflanzliche-darmarznei.de/).

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Fragen und Antworten

Haben Sie Fragen zu NORTASE®? Hier finden Sie eine Auswahl an häufig gestellten Fragen und die dazugehörigen Antworten.

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Selbsttest

Der Selbsttest kann eine erste Einschätzung darüber geben, ob Verdauungsbeschwerden möglicherweise auf eine EPI zurückzuführen sind.

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